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Wie werden wir publizieren?

Aus dem Bereich der Wissenschaft kommen anregende Impulse, die nur im dortigen Kontext entstehen können. Für uns sind hier besonders Buch- und Bibliothekswesen, Kunst und Design von Interesse, da diese Disziplinen Positionen besetzen, die ihnen eine je spezifische Perspektive, eine je eigene Fragestellung ermöglichen.

Exemplarisch sei hier ein solches Projekt aus Berlin angerissen.

Im Zusammenhange mit dem DFG-Projekt „Future Publications in den Humanities“ (Fu-PusH >>) hatten wir einen interessanten Austausch mit Prof. Dr. Andreas Degkwitz (Direktor der Universitätsbibliothek der Humboldt Universität zu Berlin) und Michael Kleineberg M.A. (Ansprechpartner für das Projekt). Das ehrgeizige Forschungsvorhaben reizt Möglichkeiten und Positionen multimedialer elektronischer Publikationsformen aus fachwissenschaftlich fundierter Perspektive aus. Punkte wie Text-Authentizität, Langzeitarchivierung und -verfügbarkeit oder Versionierung von Metadaten sind Beispiele für ergänzende Anforderungen, die besonders im wissenschaftlichen Umfeld relevant sind. Der Verlauf des Projekts (ein Blog findet sich hier >>) wirkt weit über den selbst gesteckten Rahmen hinaus und stiftet wesentliche Anregungen, besonders für die grundsätzliche Auseinandersetzung mit dem Thema, auch aus gesellschaftspolitischer und didaktischer Perspektive.